Mitgliederversammlung des WPBV

Vor einer Woche trafen sich die Vorstände der Vereine des Westfälischen Poolbillardverbandes (WPBV) in Schwerte zu der ordentlichen Mitgliederversammlung 2016. Der BC Herne-Stamm war mit Dirk Kaiser und Dominik Opitz zweistimmig vertreten.

Das wohl spannenste Thema war dabei die jährlich neu aufkommende Diskussion über die Zusammensetzung der drei Regionalverbände zu einem Landesverband Westfalen. Diese Zusammenlegung wird jedoch in naher Zukunft nicht zustande kommen, da kein konkretes Konzept über Planungen vorliege, welches für eine solche Zusammenlegung sprechen würde, wie der 1. Vorsitzende des WPBV Wilhelm Brandt erklärte.

Zunächst einmal überwiegen eher die Nachteile bei einer Fusion. Die Auswärtsfahrten würden für die Mannschaften immer weiter werden. Zudem müsste der WPBV im Falle seiner Auflösung Gelder in Höhe von 15.000 Euro zahlen. Was mit diesem Geld angefangen werden würde, sieht das Konzept des Billard Verband Westfalen ebenfalls nicht vor. Warum also sich auflösen?

So wurde dieses langwierige Thema bei der Mitgliederversammlung erst einmal auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Und zwar so lange, bis ein konkretes Konzept für die Zusammenlegung der Verbände vorgelegt ist. Wird ein solches Konzept vorgelegt, wird  bei der nächsten Mitgliederversammlung das Thema erneut aufgegriffen und gegebenenfalls darüber abgestimmt werden. Der Trend geht allerdings in die Richtung, dass vorerst alles so bestehen bleibt, wie es ist.